5 Fragen an… Tanya Carpenter

Nicole Glücklich

Die Autorin hat sich mit ihrer Vampirserie „Ruf des Blutes“, die im Sieben-Verlag, sowie in Lizenz bei DIANA und Club Bertelsmann erschienen ist, erfolgreich auf dem deutschen Markt platziert.
Sie ist in zahlreichen Anthologien vertreten, in denen sie stets ihre Vielseitigkeit und ihren Facettenreichtum unter Beweis stellt.
Weitere Romane und Serienkonzepte befinden sich derzeit in Vorbereitung.
Ihre Freizeit verbringt Tanya Carpenter am liebsten mit ihrem Hund oder ihren beiden Pferden in freier Natur. Außerdem begeistert sie sich für Fotografie, alte Kulturen und Magie und gehört zum Team des Literaturportals www.LITERRA.info.
Mehr unter www.tanyacarpenter.de

Ein Sherlock-Holmes-Pastiche von ihr ist in der demnächst erscheinenden Anthologie „Sherlock Holmes — Der verwunschene Schädel“ zu finden.

1.) Erinnern Sie sich noch, wann Sie Sherlock Holmes zum ersten Mal gelesen haben? Welches Abenteuer war dies und was hat Ihnen damals besonders gut gefallen?

Ich glaube, da war ich zehn oder elf. Es war Sherlock Holmes und der Hund von Baskerville. Eine Geschichte, die ich auch heute noch sehr liebe.

2) Lesen Sie heute noch Sherlock-Holmes-Abenteuer?

Als Autor hat man leider nur begrenzt Lesezeit, weshalb ich generell nicht so oft zum Lesen komme, wie ich gerne möchte. Aber ich habe z.B. J.J. Preyers „Sherlock Holmes und die Shakespeare-Verschwörung“ gelesen, die mir sehr gut gefallen hat. Auch „Holmes und das Elfenfoto“ von Dominik Irtenkauf konnte mich fesseln. Und natürlich freue ich mich auf die beiden Anthologiebände unter der Herausgabe von Alisha Bionda, die in Kürze beim Verlag Voodoo-Press erscheinen und zu der ich ebenfalls eine Geschichte beisteuern durfte. Schon anhand der Autoren darf man sich auf eine spannende Mischung von neuen Holmes-Abenteuern freuen.

3) Was verbinden Sie mit Sherlock Holmes und Dr. John H. Watson?

Sie sind ein Teil Englands, das ich sehr liebe. Verkörpern ein besonderes Zeitalter, das uns heutzutage beschaulicher und ruhiger erscheint als die stressige Zeit in der wir leben. Ich mag ihren Humor und ihren Scharfsinn. Für mich sind die beiden der Inbegriff eines Detektives.

4) 1887 erschien das erste Sherlock Holmes Abenteuer. Was denken Sie: Warum ist der berühmte Meisterdetektiv heute noch so populär?

Sherlock und Watson sind zeitlos. Ihre Abenteuer begeistern Fans unterschiedlicher Altersgruppen. Sie sind sich selbst treu geblieben und haben sich gleichzeitig immer neu erfunden. Sir Arthur Conan Doyle war ein großartiger Schriftsteller, der seinen Figuren Leben eingehaucht hat, das bis in unsere Zeit überdauert. Sie sind wahrhaft lebendig geworden. Viele pilgern auch heute noch zur Baker Street und nicht wenige glauben fest, dass Sherlock Holmes und Dr. Watson wirklich gelebt haben.  

5) Basil Rathbone, Jeremy Brett – aber auch Peter Cushing, Roger Moore, Hans Albers, Ian Richardson, Robert Downey Jr. und viele andere mehr. Welcher Schauspieler oder welche Verfilmung gefällt Ihnen besonders?

Peter Cushing ist für mich der klassische Sherlock Holmes, wie er immer vor mein geistiges Auge tritt, wenn ich an den Meisterdetektiv denke. Aber ich mochte auch Roger Moore sehr gern. Die moderne Verfilmung mit Robert Downey Jr. traf nicht so sehr meinen Geschmack. Sie war zu modern für einen echten Holmes.

One Comment

  1. Ramona Roth-Berghofer
    Ramona Roth-BerghoferAntworten
    März 6, 2011 at 9:57 am

    Sehr interessant Beitrag!
    Und faszinierend zu sehen, wer so alles ein Sherlock-Holmes-Fan ist. 🙂

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