dtshges

Was wäre, wenn Holmes und Watson sich im deutschen Sprachraum getroffen hätten?

Mit Hilfe von Prof. Dr. Dieter Rasch und den Mitgliedern des Vereins Deutscher Sprache e.V. wurde die berühmte Kennenlern-Szene aus „Eine Studie in Scharlachrot“ in verschiedene Dialekte übertragen.
Den Lesern des Baker Street Chronicle machte die Veröffentlichung so viel Spaß, dass hier nun die Serie weitergeführt wird…

Hier im Weinviertler Dialekt , Niederösterreich

„Doktor Watson, Herr Sherlock Holmes“ hoat uns Stamford vorgstölt.

„Servas“, hoat a gsoagt und mia mei Hoand mit ana Kroaft gschüttlt, de i eam net zuadraut hät.

„Sea san in Afghanistan gwesn, wia i siach“. „Woher um Himes Wün wissens des?“ hob i eam übaroscht gfrogt.

„Net so wichti“, hoat a gsoagt, wobei er in si eineglocht hat. „Mia hoam a Onlign“, hod Stamford gsogt.

Er hot se auf an hochn dreihaxadn Schemel gsetzt und mia an oandern mitn Fuas higschobn.

„Mei Freind do suacht an Unterschlupf und wei se se aufgregt hoam, das neam mit ena zsamziagn wi,

hob i ma denkt, das i eing zwoa zsoambring.

Sherlock Holmes hot se onscheinend gfreit üba de Idee, das i mit eam im söm zima wohn.

I hob on a Zima in da Baker Street doacht, des genau fia uns passt


Wir danken sehr herzlich Prof. Dr. Karl Moder, Laa an der Thaya, NÖ

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