SCHREIBWETTBEWERB 2017

Categories:DSHG-Publikationen
dtshges

Das Weihnachtsfest der Jenkins Bande

Baker Street, 1896: In einem Versuch, das von seinem Freund Sherlock Holmes veranstaltete heillose Durcheinander zu bereinigen, stößt
Dr. Watson unter einem Dokumentenstapel auf eine dünne Ledermappe, die ihm bisher noch nicht unter die Augen gekommen war. Als er sie hochhebt, fällt eine bereits ziemlich vergilbte Fotografie aus der Mappe. Sie zeigt eine Gruppe ernst dreinblickender Männer, die um einen spärlich geschmückten Weihnachtsbaum sitzt. In der Annahme, dass er es sich dabei um ein Relikt eines alten Falles von Holmes handelt, steckt er die Fotografie zurück in die Mappe, als sein Blick plötzlich auf dem Gesicht eines der abgelichteten Männern fällt. Stirnrunzelnd greift er nach der auf Holmes’ Schreibtisch liegende Lupe und betrachtet das Gesicht des Mannes mit der Pfeife in der Hand genauer. Tatsächlich! Er ist es! Der Mann dort auf dem Foto ist niemand anders als sein Freund Sherlock Holmes! Dr. Watsons Neugier ist augenblicklich geweckt. Erst recht, als er die handschriftliche Notiz in der rechten unteren Ecke entziffert: Weihnachten 1892. Also zu jener Zeit, als die Welt Holmes für tot hielt! Auf der Rückseite entdeckt Watson eine weitere Notiz in einer ihm vertrauten Handschrift. Hier notierte Holmes säuberlich: „Von links nach rechts: William Jenkins, Ernest Cooper, Joseph Hall, Freddy Langmore, „George Finnemore“,
Archie Jones, James Jenkins“.


Holmes verbrachte also 1892 Weihnachten im Beisein einer alles andere als vertrauenserweckenden Bande… und das unter dem Namen
George Finnemore! Was hat es mit diesen Männern auf sich und inwiefern standen sie mit Holmes in Verbindung?
Watson trifft den Entschluss, Holmes zur Rede zu stellen, sobald dieser wieder zuhause ist. Nur einen kurzen Augenblick später hört er die leichtfüßigen Schritte seines Freundes auf der Treppe zu ihrer Wohnung. Die Tür öffnet sich und herein tritt ein gutgelaunter Holmes.
»Mein lieber Watson, schön Sie zuhause anzutreffen. Ich verbrachte einen höchst interessanten Tag im Institute des…«
Holmes’ Blick fällt auf die Fotografie in Watsons Hand und sein Blick verdunkelt sich. »Ah, wie ich sehe, haben Sie wohl mal wieder versucht, für Ordnung zu sorgen, was? Aus Ihrer entschlossenen Haltung schließe ich, dass Sie entgegen Ihrer üblichen Gewohnheiten meine Verkleidung durchschauten, die zugegebenermaßen nicht besonders ausgefeilt war, und nun von mir hören wollen, wie es dazu kam, dass ich in dieser ‚durchlauchten‘ Gesellschaft das sogenannte Fest der Liebe bestritt. Nun gut, setzen wir uns, Watson. Aber vorher gießen Sie mir einen Brandy ein.«

An dieser Stelle kommen unsere Leser ins Spiel: Spinnen Sie die Geschichte um dieses ungewöhnliche Weihnachtsfest weiter!


Lasst euch von diesem Anfang zu einer eigenen Sherlock-Holmes-Kurzgeschichte inspirieren.
Sendet uns eure Geschichte bis zum 31. Oktober 2017 als Word-Datei (nicht mehr als 15 Normseiten) zusammen mit eurem Namen und eurer Adresse an xmas@baker-street-chronicle.de

Eine Jury wählt die besten Geschichten aus.
Diese werden als Sonderbeilage zur Weihnachtsausgabe des Baker Street Chronicle veröffentlicht.
Alle ausgewählten Autoren erhalten die Beilage natürlich auch als Beleg.
Zudem loben wir Preise für die besten Geschichten aus

Author:

One Comment

  1. September 13, 2017 at 8:22 pm

    […] Für den diesjährigen Schreibwettbewerb der Winterausgabe könnt ihr natürlich mitmachen! Schaut hier in meinen News „Macht mit beim großen DSHG-Schreibwettbewerb 2017!“ vorbei oder gleich direkt auf der Seite der Deutschen-Sherlock-Holmes-Gesellschaft. […]

Schreibe einen Kommentar

Name*
Email*
Url
Your message*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.