Krimidinner: Sherlock Holmes löst den Fluch der Ashtonburrys

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Das Krimidinner „Sherlock Holmes und der Fluch der Ashtonburrys“ erlebte die DSHG im April 2019 auf Schloss Borbeck in Essen, das sich an diesem Abend in das Schloss Darkwood in Schottland verwandelt hatte.

Lady Augusta II., Marquise of Oakland lädt im Jahre 1895 zu ihrem Maskenball ein, zu dem auch Sherlock Holmes erwartet wird. Zunächst sieht sich aber nur Dr. Watson den Späßen der Marqiuse und ihres Privatsekretärs Ambrosius ausgesetzt. Die Marqiuse hofft auf Holmes‘ Hilfe, denn sie wird erpresst und der Täter droht, auf dem Fest zuzuschlagen. Als ein Mord geschieht, liegt es an Holmes, Watson und den Gästen, den Fall aufzuklären…

Das ist der Ausgangspunkt des neuesten Krimidinners von Alexandra Stamm. „Sherlock Holmes und der Fluch der Ashtonburrys“ ist der mittlerweile siebte Teil der Original-Krimidinner-Reihe. Im Mittelpunkt jedes Krimidinners steht die Adelsfamilie Ashtonburry, die schon Geburtstage, Leichenschmäuse, Hochzeiten, Pferderennen und vieles mehr mit den Gästen gefeiert bzw. besucht hat. Diesmal stehen Holmes und Watson im Mittelpunkt.

Unter der Regie von Christian Quitschke spielen Saskia Leder und Johanna May Lady Augusta II. Ashtonburry, Marquise of Oakland, Anna Kniel in einer Doppelrolle Mary Jane, Zofe der Marquise, und Lady Frances Carfax, Markus Rührer und Markus Veith als Dr. Watson, Raymond Dudzinski als Sherlock Holmes sowie Manuel Schneider in der Rolle Ambrosius, Privatsekretär der Marquise. Auch Oscar Wilde, Sarah Bernard, Karl May und andere „Promis“ der damaligen Zeit tauchen auf: Sie werden von der Marquise und Ambrosius unter den Gästen „entdeckt“ und per Pappmaske in diese verwandelt.

Das Original Krimidinner spielte treffend und mit vielen Anspielungen, nicht nur für Insider geeignet; diese hatten aber noch mehr Spaß. Man merkte, dass hier Experten am Werk waren, vom Drehbuch über die Ausstattung bis zur Aufführung. Zahlreiche Zitate aus Verfilmungen, aber auch aus dem Kanon, waren passend eingefügt, ohne die Aufführung zu einer Aneinanderreihung von Zitaten zu machen.

Bei den zahlreichen Verwicklungen und Enthüllungen muss man als Zuschauer aufpassen, nicht den Faden zu verlieren. Der Fall ist trotzdem mit Logik lösbar – aber man kann sich schon eines Sherlcok Holmes ebenbürtig fühlen. Auch das Essen war sehr lecker und die Bedienung hervorragend. Daher kann man nur empfehlen, sich das neue Krimi Dinner einmal anzusehen. Und ein Besuch auf Schloss Borbeck ist auch nicht zu verachten.

Bericht von Tobias Weskamp

Termine und weitere Infos gibt es unter www.krimidinner.de/ashtonburry-chronik/sherlock-holmes-und-der-fluch-der-ashtonburrys

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