dtshges

Romantruhe Audio brachte im Mai 2014 wieder ein neues Hörspiel heraus, dessen Titel und Covergestaltung allein schon für wohlig-schaurige Stimmung sorgen. Aber worum geht es in dem Hörspiel?

George Cody verspricht sich Strafmilderung zu erlangen, indem er Sherlock Holmes dabei hilft, einen Schmugglerring auszuheben, in dem er selbst Jahre lang tätig war. Doch ein Ereignis wirft ihre Pläne über den Haufen: Während sie des nachts auf der Themse in einem Boot vor sich hin paddeln, werden sie Zeuge davon, wie jemand eine junge Frau in die Themse wirft.

Wie sich herausstellt, war sie Schülerin in einem nahe gelegenen Mädchenpensionat.  Während Holmes und Watson, dieses mal unterstützt von George Cody, ihren Nachforschungen nachgehen, treffen sie auf die Internatsschülerin Maureen Lambert, ehemalige Freundin der Verstorbenen. Sie weiß sogar von noch einer toten Internatsschülerin, die aus der Themse geborgen wurde.

Da sich Dr. Armstrong, der Leiter des Mädchenpensionats, als höchst verdächtig herausstellt, wird Cody als Hausmeister in das Internat eingeschleust, um die weitere Detektivarbeit, ausgeführt von Maureen Lambert, zu decken. Diese macht dort eine interessante Entdeckung…

Dann wäre da noch das Anwesen der Lady Victoria Vendell. Um auch sie unter die Lupe zu nehmen, gibt Holmes vor, an ihrem Haus interessiert zu sein. Der Sohn der Lady Vendell, Jeffrey,  scheint instabiler, neurotischer Natur zu sein. Auch hat er offenbar ein großes Problem mit Mädchen! Steckt er hinter den Morden?

Es ist wie mit der Themse: Je tiefer Holmes und seine Helfer in diesen Fall vorstoßen, desto undurchsichtiger wird der Tathergang. Aber Sherlock Holmes lässt sich natürlich nicht an der Nase herumführen und findet treffsicher den Mörder samt Motiv.

„In den kalten Nebeln der Themse“ ist ein unterhaltsames, kleines Verwirrspiel. Die Sprecher, allen voran natürlich wieder Rode und Gröger, wissen abermals zu überzeugen. Aber auch die „Nebenrollen“ sind mit guten und passenden Synchonschauspielern besetzt.

Spätestens, wenn die Verdächtigen sich zum großen Finale treffen, Holmes beginnt die Teile des Puzzles zu einem Bild zusammenzufügen und im Hintergrund ein Gewitter aufzieht, ist sie wieder da: Die für diese Reihe typische „Sherlock Holmes Stimmung“, bei der man sich nur noch mit einem guten Tee in seinen Ohrensessel zurück lehnen und genießen will.

eine kleine Rezension von M. Wieprecht

Author:

Schreibe einen Kommentar

Name*
Email*
Url
Your message*

You may use these HTML tags and attributes: <a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <strike> <strong>

This site uses Akismet to reduce spam. Learn how your comment data is processed.